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Szenario einrichten

Diese Seite baut ein Szenario von Anfang bis Ende auf. Das Beispiel ist die Lieferauskunft, die du über Beispiel einfügen auch fertig laden kannst: Der Agent erkennt den Anrufer an seiner Rufnummer, nennt den Status seiner Lieferung und bestätigt auf Wunsch den vorgeschlagenen Liefertermin.

  • Tarif Business Plus oder Enterprise, siehe Premium Features.
  • Ein gespeicherter Agent. Bei einem neuen Agenten erscheint der Hinweis, ihn zuerst zu speichern.
  • Deine API ist per HTTPS erreichbar und antwortet innerhalb von 8 Sekunden mit JSON.

Du findest den Expertenmodus im Agenten unter Daten & API Calls, Unterreiter API Experten Modus.

Unter Gespeicherte API-Zugänge legst du den Schlüssel deiner API ab: eine Referenz als Name, etwa lieferdienst-token, den Header-Namen, meist Authorization, und den Wert, etwa Bearer abc123. Zugänge gelten für die ganze Organisation und gehen nie an die KI. Verbindungen verweisen nur über die Referenz darauf.

Unter Verbindungen auf Verbindung hinzufügen:

  • Technischer Name: lieferdienst. Tools verweisen damit auf die Verbindung.
  • Basis-URL: https://api.lieferdienst.de. Nur HTTPS, ohne Pfad, Parameter oder Zugangsdaten.
  • API-Zugang: die Referenz aus Schritt 1, oder Ohne Authentifizierung.

Unter Gesprächsdaten legst du die Felder an, die im Gespräch gefüllt werden. Für die Lieferauskunft sind es vier, alle mit Quelle API (nur Backend):

Feld Typ Sichtbarkeit Zweck
customer_id Text Intern Kommt aus der Kundensuche, wird nur an die API weitergereicht.
delivery_id Text Intern Kennung der Lieferung für die Bestätigung.
delivery_status Text Für KI sichtbar Der Agent nennt den Status.
delivery_date Datum Für KI sichtbar Der Agent nennt den Termin.

Die beiden IDs sind intern: Die KI erfährt sie nie, kann sie also weder vorlesen noch verwechseln. Das Backend setzt sie in die späteren Aufrufe ein.

Felder, die der Anrufer liefert, bekommen die Quelle Anrufer (setzt die KI). Für sie erhält der Agent automatisch eine Funktion zum Speichern des Werts. Die Lieferauskunft braucht keins, weil die Rufnummer als Systemwert vorliegt.

Unter Tools auf Tool hinzufügen:

  • Anzeigename: Kunde über Rufnummer identifizieren. Operation: Lesen.
  • Beschreibung für die KI: “Nutze die Rufnummer des Anrufers für die Kundensuche. Bei keiner oder mehrdeutiger Übereinstimmung keine Kundendaten nennen; an einen Mitarbeiter übergeben.”
  • Voraussetzungen: Systemwert verfügbar für die Rufnummer. Meldung an die KI bei Blockierung: “Keine Rufnummer vorhanden: Mitarbeiterweiterleitung anbieten.”
  • Anfrage: Verbindung lieferdienst, Methode GET, Pfad /api/customers, Query-Parameter search mit dem Systemwert Rufnummer.
  • Antwort: Erfolgs-Statuscodes 200. Erfolgsprüfung Genau ein Treffer mit dem Antwort-Pointer /items. In Gesprächsdaten übernehmen: Pointer /items/0/id in das Feld customer_id, Pflicht, Modus Ersetzen.
  • Hinweis bei Fehlschlag: “Kein eindeutiger Treffer. Keine persönlichen Daten ausgeben; Weiterleitung anbieten.”

Die Erfolgsprüfung Genau ein Treffer ist hier entscheidend: Liefert die API null oder mehrere Kunden, gilt der Aufruf als fehlgeschlagen, und der Agent nennt keine Daten.

  • Anzeigename: Lieferstatus abfragen. Lesen.
  • Voraussetzungen: Feld ist bekannt für customer_id, Meldung “Vorher die Kundenidentifikation durchführen.”
  • Anfrage: GET, Pfad /api/customers/{customer_id}. Unter Pfad-Platzhalter ordnest du customer_id dem gleichnamigen Feld zu.
  • Antwort: Status 200, Erfolgsprüfung Nur HTTP-Status. Übernehmen: /currentDelivery/id in delivery_id, /currentDelivery/status in delivery_status, /currentDelivery/deliveryDate in delivery_date.

Die Voraussetzung sorgt für die Reihenfolge: Ohne vorherige Kundensuche ist dieses Tool blockiert, und der Agent weiß durch die Meldung, was zuerst zu tun ist.

  • Anzeigename: Liefertermin bestätigen. Operation: Schreiben (mit Bestätigung).
  • Voraussetzungen, alle müssen gelten:
    • Feld ist bekannt für customer_id, delivery_id und delivery_date.
    • Feld hat erlaubten Wert: delivery_status in SUGGESTED, WAITING, PREFERRED. Meldung: “Der aktuelle Status erlaubt noch keine Bestätigung.”
    • Tool zuvor erfolgreich: Lieferstatus abfragen, Seitdem unverändert: alle vier Felder. Meldung: “Lieferstatus nach Änderungen erneut abrufen.”
  • Bestätigung: Vorzulesende Werte delivery_date, Bestätigungsfrage “Möchten Sie diesen vorgeschlagenen Liefertermin verbindlich bestätigen?”
  • Anfrage: PUT, Pfad /api/deliveries/{delivery_id}, JSON-Body mit Pointer /status und dem konstanten Wert ACCEPTED.
  • Antwort: Status 200 und 204, Nur HTTP-Status. Hinweis bei Fehlschlag: “Bestätigung nicht eindeutig erfolgreich. Nicht als bestätigt melden und nicht automatisch wiederholen.”

Im Gespräch läuft das so: Der Agent liest das Lieferdatum vor und stellt die Bestätigungsfrage. Erst nach dem Ja des Anrufers sendet das Backend die Anfrage. Sagt der Anrufer Nein oder schweigt fünf Minuten, passiert nichts.

  1. Klicke auf Validieren. Probleme werden am betroffenen Feld markiert, zum Beispiel ein Pfad-Platzhalter ohne Zuordnung oder eine Voraussetzung auf ein Feld, das kein Tool füllt.
  2. Wechsle in den Modus Ablauf. Er zeigt die Reihenfolge, die sich aus den Voraussetzungen ergibt: Anruf beginnt, Kundensuche, Prüfung, Lieferstatus, Bestätigung, Ziel erreicht. Hinweise erscheinen, wenn ein Tool nie erreichbar ist oder Voraussetzungen im Kreis laufen.
  3. Schalte In Gesprächen aktiv ein.
  4. Speichere den Agenten. Das Szenario wird als Version 1 gespeichert, die Toolbar zeigt Aktive Version: v1.

Das Szenario sagt dem Agenten, was er darf. Der System-Prompt sagt ihm, wie das Gespräch läuft. Für die Lieferauskunft reicht ein kurzer Abschnitt:

## Deine Aufgabe
Anrufer fragen nach ihrer Lieferung. Identifiziere den Anrufer zuerst über seine Rufnummer,
nenne dann Status und Termin. Bietet das System einen Termin zur Bestätigung an und der Anrufer
möchte ihn annehmen, bestätige ihn. Sprich nie Funktionsnamen, IDs oder Code aus. Nenne Status
und Termin erst, wenn das Ergebnis vorliegt. Schlägt etwas fehl, sag das ehrlich und biete einen
Rückruf durch einen Mitarbeiter an.

Für umfangreichere Szenarien wie die Pizzabestellung lohnt sich ein Prompt mit Phasen: erst Speisen, dann Lieferung oder Abholung, dann Kontakt und Zahlung, dann Berechnung und Bestätigung. Das Beispiel-Szenario enthält einen solchen Prompt unter Vorschau für die KI.

Unter Beispiel einfügen liegen vier Vorlagen, die je ein Muster zeigen:

  • Lieferauskunft: Identifikation über die Rufnummer, Lesen, dann eine Schreibaktion mit Bestätigung.
  • Pizzabestellung: Listen als Gesprächsdaten, ein Warenkorb aus Anruferangaben, Preise nur aus der API, Liefergebiet prüfen, Bestellung absenden.
  • Passwort-Reset: eine Kette aus Prüfungen mit dem System-Tool Telefonnummer per SMS-Code bestätigen.
  • Terminabsage: zwei alternative Wege zur Identifikation (Rufnummer oder Buchungsnummer) und ein berechnetes Feld, das Absagen nur bis 24 Stunden vor dem Termin erlaubt.

Die Vorlagen zeigen auf eine Testadresse. Ersetze Verbindung und Pfade durch deine API.